Wenn Du nicht bereit bist, eine Aktie für zehn Jahre zu halten, solltest Du auch nicht darüber nachdenken, sie für zehn Minuten zu besitzen.“

Warren Buffet (geboren 1930)

Das Finanzministerium hat in einem Entwurf skizziert, dass die Aufwendungen für die Altersvorsorge der sog. ersten Schicht bereits ab 2023 vollständig steuerlich absetzbar sein soll.

Schon ab dem kommenden Jahr sollen Steuerzahler ihre Rentenbeiträge komplett im Rahmen des Sonderausgabenabzuges für Altersvorsorgeaufwendungen der ersten Schicht somit schon 2 Jahre früher als bisher gesetzlich geregelt absetzen können.

Aktuell sieht das Einkommenssteuergesetz ab 2023 eine Absetzbarkeit von 96 Prozent der Rentenbeiträge vor, 2024 dann 98 Prozent und erst ab 2025 die vollen 100 Prozent. Wird das Gesetz wie oben skizziert geändert, würden die Renten künftig erst in der Auszahlungsphase besteuert. Steuerzahler könnten dadurch um rund 3,23 Milliarden Euro entlastet werden. Im darauffolgenden Jahr 2024 wäre es noch einmal 1,76 Milliarden Euro

„Wir ziehen diesen Schritt bewusst vor – denn gerade in Zeiten hoher Inflation sind Entlastungen besonders wichtig“, so Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) gegenüber der dpa. Diese Neuregelung solle für mehr Klarheit im Steuersystem sorgen. Hierzu der Finanzminister: „Dies dient dem Gebot, eine doppelte Besteuerung zu vermeiden“.

Von der geplanten Neuregelung sind neben Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, der landwirtschaftlichen Alterskasse und den berufsständischen Versorgungseinrichtungen auch Basisrentenverträge (Rürup-Renten).

Dadurch erlangt die kapitalmarktorientierte Altersvorsorge eine steigende Attraktivität. Gerade die Kombination einer kostengünstigen und steuerlich absetzbaren Lösung in Form eines Versicherungsmantels einer Basisrente mit einer kapitalmarktnahen Anlage z.B. in ETF bietet ein großes Renditepotenzial.

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